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Testen Sie Ihren Bildschirm!

 
Bildschirme, Graphikkarten - für fortschrittliche und anspruchsvolle Graphiken ein Problemgebiet ohne Ende?

 
Hier ein nicht zu unterschätzender Bildschirmtest.

Stimmt die Wiedergabe der folgenden Texturen (Hintergrund-Graphiken, "Tapeten") mit den jeweiligen Beschreibungen überein?

 

I
Plastischer, weißer
Außenwandverputz
II
Pastell-hellblaue/hellviolette/rosa
Wolkengebilde (Eisblumen)
III
Weiß/weißgraue, reliefartige, deutlich
gipsgetünchte
Backsteinwand
Quelle: Unbekannt

Wiedergabe der Textur:

sehr deutlich
deutlich
kaum zu erkennen
nicht zu erkennen
= 40 Punkte
= 30 Punkte
= 20 Punkte
= 10 Punkte

Quelle: Unbekannt

Wiedergabe der Textur:

sehr deutlich
deutlich
kaum zu erkennen
nicht zu erkennen
= 40 Punkte
= 30 Punkte
= 20 Punkte
= 10 Punkte

Quelle: Unbekannt

Wiedergabe der Textur:

sehr deutlich
deutlich
kaum zu erkennen
nicht zu erkennen
= 40 Punkte
= 30 Punkte
= 20 Punkte
= 10 Punkte

 
Ist Ihr Bildschirm bestmöglich eingestellt (kalibriert)? Wenn nein, siehe weiter unten.
Wenn ja, dann gibt's hier Noten:

Bevor Sie jedoch urteilen, sollten Sie zuerst die folgende Feinjustierung beachten. Bringen Sie die drei Quadrate genau in die Bildschirmmitte. Betrachten Sie sie in Augenhöhe, von oben, von unten, von rechts und von links. Bewegen Sie nun die Quadrate zum oberen Bildschirmrand hin. Verwenden Sie dabei eventuell die Taste F11, dies bringt eine Vergrößerung der Anzeigefläche mit sich. Prüfen Sie die Anzeige jetzt wieder von oben, von unten, von rechts und von links. Führen sie dieses Procedere auch am unteren Bildschrirmrand durch. Sie werden bei all diesen Betrachtungsweisen in der Regel großen Unterschiede bemerken. Und deshalb gilt für diesen Test: Die Quadrate sollten in der Mitte des Bildschirms stehen und in Augenhöhe geprüft werden. Genau das sollten Sie auch tun, wenn sich die Quadrate am oberen oder unteren Bildschirmrand befinden. Im übrigen gilt immer: Diffuses Tageslicht ist eine wichtige Testvoraussetzung. Direkte Sonnen- und Lichtquellen- einstrahlungen, welcher Art auch immer, sind unbedingt zu vermeiden. (Für die Kirchenabbildungen unten gilt alles Gesagte analog.) Und noch eins: Verwenden Sie für langzeitige schriftliche Arbeiten am PC, Laptop usw. nur matte Bildschirme, spiegelende sind für andauernde, anstrengende Tätigkeiten ungeeignet.

120 Punkte = Ihr Anzeigesystem scheint angemessen zu sein.
  90 Punkte = Ihr Anzeigesystem scheint brauchbar zu sein.
  60 Punkte = Bei ALDI gibt's gelegentlich Sonderangebote.
  30 Punkte = Sitzen Sie vor einem Bildschirm?

Gegenprobe:

Diese Seite ist absichtlich schmucklos gehalten, die Bildschirmhintergrundfarbe ist reinweiß eingestellt (HTML: <body bgcolor="#ffffff">). Welcher Unterschied ist zwischen dem Bildschirmweiß und den Anzeigen I, II und III auszumachen? Wenn I und II nichts wesentlich anderes als das Bildschirmweiß zeigen, sollten Sie sich Gedanken machen, wie das zu ändern ist. Anspruchsvolle Homepages mit dezenten Farben und zarten Mustern jedenfalls, werden bei Ihnen - falls Sie überhaupt etwas zu sehen bekommen - vollkommen verfälscht dargestellt.

Kalibrieren:

Die Anzeigequalität vieler Bildschirme kann man beeinflussen, man kann sie einstellen (kalibrieren). Sollten Sie dies noch nie gemacht haben, dann schauen Sie bitte in Ihre Bildschirmbedienungsanleitung. Meistens gibt es am Rand des Schirms oder hinter einer Abdeckplatte eine Justierungsvorrichtung. Sie können dort unter anderem Kontrast, Helligkeit und die Farbanteile RGB (rot, grün und blau) einstellen. Zudem ist ein Weißabgleich immer anzuraten. Sie können hierfür die folgende Seite "Reinweiß" benutzen. Hier sollte nach Möglichkeit kein Rot-, Grün-, Blau- oder sonstwie Schimmer zu sehen sein. Vor allem die "Farbe" grau bringt die Nagelprobe, im Internet gibt es dazu, zu Grauabstufungen, etliche Darstellungen.

Als Vorlagen für Kontrast-, Helligkeits- und Farbgebungsfeineinstellungen können die drei obigen Hintergründe dienen. Beachten Sie, daß wohl jeder Bildschirm über eine "Auto"-Einstellungs-Taste verfügt (automatische Einstellung, Anpassung). Das Drücken dieser Taste bewirkt meistens schon Wunder. In vielen Fällen genügt das schon - vorausgesetzt Sie haben den "richtigen Treiber" geladen. "Richtiger Treiber": zum Bildschirm wird im Regelfall eine CD mitgeliefert, die die firmenspezifische Software enthält. Windows XP, Vista oder 7.0 haben integrierte Treiber. Sie sollten sich aber nicht ganz darauf verlassen, daß diese auch wirklich 100% passen.

Voraussetzung für alle Bemühungen um eine gute Graphikdarstellung ist allerdings, daß Ihre Graphikkarte Leistung bringt. High Color (16 bit) mit einer Einstellung von 65536 Farben ergibt schon ganz brauchbare Bilder. Die beste Anzeige-Einstellung wäre aber:

  640 x   480 True Color (24 bit)
  800 x   600 True Color (24 bit)
1024 x   768 True Color (24 bit)
1280 x 1024 True Color (24 bit) usw. für sehr große Bildschirme (zum Beispiel TFT-Bildschirme: diagonal 46 cm, 17, 19 Zoll usw.).

Wenn Sie sich in diesen Dingen nicht auskennen, sollten Sie sich unbedingt beraten lassen. Falsch eingestellte Bildschirme sind ein weitverbreitetes Übel.

Hier noch ein weiterer strenger Test. Ist auf der Kirchturmspitze des folgenden www.MusikAltNikolai.de-Logos zunächst ein fadenfeiner "Mast" und nach einer kurzen Unterbrechung ein winziges "Fähnchen" zu sehen (der "Mast" ist das Ende der Turmspitze, das "Fähnchen" das Kreuz samt Wetterhahn)? Das Fähnchen muß ein Fähnchen sein, nicht nur ein Punkt, ein Pixelpunkt! Hoffentlich zeigt Ihr Bildschirm diese wie dahingehaucht wirkenden Details an.


www.MusikAltNikolai.de-Logo / Klicken: ANK in natura
www.MusikAltNikolai.de-Logo / Klicken: ANK in natura
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Gestaltung, www.MusikAltNilolai.de-Logo (Bearbeitung): © 2001-2011 Diethelm Paulussen (DP)
Skizze im Logo vor Bearbeitung: Sammlung Horst Christoph Diehl
Online: 30.10.2001, Fassung: 1.17, Stand: 6.10.2011